Übersicht TdU-Projekte 2003-2011


Aktuelle Projekte:

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LGBT
klassenfoto lgbt theatergruppe Im Oktober 2011 entstand eine Theatergruppe mit 11 spielfreudigen Mitgliedern, die es sich zur Aufgabe machten, aktivistisch, öffentlichkeitswirksame Aktionen und Veranstaltungen durchzuführen, rund um die Themen gesellschaftlicher Akzeptanz und rechtlicher Situation sowie Aufklärung, Sichtbarmachung und Bewusstseinsbildung homo-, bi-, trans- und intersexueller Lebensweisen in Österreich. Die Theater-Aktionen haben die Absicht Homophobie abzubauen und Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und transidenten Menschen entgegenzuwirken.
Die Theatergruppe sucht bewusst Kooperationen mit Organisationen der östereichischen LGBTIQ-Szene, aber auch den Austausch mit internationalen LGBTIQ-Theatergruppen, um Vernetzung und Zusammenarbeit in einem größeren Rahmen möglich zu machen.


Hintergründe und Motivation:
Österreich gilt generell als tolerantes aber gleichzeitig wenig aufgeklärtes Land im Umgang mit dem Thema Homosexualität und Transidentität. Die im EU-Vergleich späten gesetzlichen Verbesserungen von LGBTIQs (Antidiskriminierungsgesetz 2004, eingetragene Partnerschaft 2010,…) stellen nur Teilerfolge bei dem sehr langsam voranschreitendem Gleichstellungsprozess von Menschen - egal welcher sexuellen Orientierung oder Identität - dar. In der Bevölkerung herrschen immer noch Vorurteile, Berührungsängste und Homophobie gegen Schwule, Lesben, bisexuelle und transidente Menschen. Oftmals wird mittels „Scheuklappen-Denken“ das Thema Homosexualität und Transidentität tabuisiert und aus der Öffentlichkeit gedrängt und somit unsichtbar gemacht.

Es gilt den Betroffenen Stimme zu geben, Werkzeuge in die Hand zu legen wodurch diese einerseits Bewusstsein für bestehende Diskriminierung und „Empowerment“ erlangen diese aktive zu bekämpfen.


Themen und Zielsetzung:
Öffentlichkeitsarbeit in Form von Sichtbarkeit und Bewusstwerdung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und LGBTIQs in Österreich.
Bekämpfung von bestehender Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Identität.
Abbau von Homophobie und Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgenderpersonen.
Thematisierung und Bewältigung diverser Formen des Coming Out (Familie, Freunde, Beruf, Gemeinschaft, im Alltag, Sportvereine,…).
Eintreten für gesetzliche Gleichstellung (Antidiskriminierungsgesetz, eingeschriebene Partnerschaften,…).
Bekämpfung des „Scheuklappen-Denkens“, dem „Unsichtbar machen“ sowie Enttabuisierung der Homosexualität und Thematisierung der Probleme die sich für Betroffene daraus ergeben.
Vernetzung mit anderen thematisch nahestehenden Organisationen.
Kontakt: Miriam Sinzinger
Email: miriam.sinzinger@tdu-wien.at

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Aktionen und Veranstaltungen
>> VALENTINSTAGSAKTION IN KOOPERATION MIT QUEERAMNESTY-ÖSTERREICH:

Schwule und Lesben trauen sich am Stephansplatz - Valentinstagsaktion von Queeramnesty und Theater der Unterdrückten
Am Valentinstag werden Schwule, Lesben und Transgender im Hochzeitsgewand am Stephansplatz Passant_innen ansprechen und um den Segen für ihre Liebe und Trauung bitten. Ziel ist es, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Dabei soll über die rechtliche Situation von Schwulen, Lesben und Transgender in Österreich aufgeklärt werden. Gleichzeitig wird über die Lage in anderen Ländern informiert. In 76 Staaten ist Homosexualität verboten, in sieben Ländern droht Lesben und Schwulen wegen ihrer sexuellen Identität die Todesstrafe.

Die Valentinstagaktion wird von Queeramnesty mit der LGBTI/QUEER* Gruppe vom Theater der Unterdrückten-Wien veranstaltet.

Ort: Stock-im-Eisen (Stephansplatz/Graben), Wien
Zeit: 14. Februar 2012, 16.30 bis 18.30 Uhr
www.queeramnesty.at
Die Entstehung der Gruppe wurde unterstützt durch:

MA 17 - Intergration und Diversität
Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
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