>> Juni 2012: REGENBOGENPARADE - VIENNA PRIDE
Am Samstag, den 16.6. findet in Wien auf der Ringstraße die alljährliche Regenbogenparade statt, ein festlicher
Umzug in Erinnerung an das erste Aufbegehren von Lesben und Schwulen gegen polizeiliche Willkür im Juni 1969 in der
New Yorker Christopher Street. Weil es bei der Parade nicht nur um Party und Krawall machen geht, sondern auch darum,
ein Statement zu setzen und im öffentlichen Raum sichtbar zu sein, wollen Queeramnesty in Kooperation mit der
LGBTI/QUEER* Theatergruppe vom ‚Theater der Unterdrückten – Wien‘ als Gruppe auf der Parade mitziehen. Mit Spaß und
Humor wollen wir auf die Ernsthaftigkeit hinweisen, dass es in Österreich in manchen Bereichen noch immer keine
vollkommene Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Menschen gibt und auch, dass die Situation für schwule,
lesbische und transidente Menschen in anderen Ländern oft lebensbedrohlich sein kann.
Deshalb laden wir alle Menschen, die solidarisch mit uns in der Gruppe auf der Parade mitziehen wollen, zu den
Vorbereitungstreffen und –proben (gestaltet von der Theatergruppe) ein. Es sind keinerlei Schauspielkenntnisse
notwendig, nur die Freude am Spielen und eine Brise Aktivist_innenblut.
Vorbereitungstermine:
30.5. – 17.30-21.00 im WUK
6.6. – 17.30-21.00 im WUK
13.6. – 17.30-21.00 im WUK
Bitte um kurze Voranmeldung bei: miriam.sinzinger@tdu-wien.at
>> Projekte: LGBTI/QUEER*
>> VALID 2 - Die Kampagne rund um die „Invalidenstraße“
Sprache schafft Realität, Realität schafft Sprache
Projektwoche von 19.-25.5.2012
>> Workshops
>> Podiumsdiskussion
>> Sraßenkundgebung
>> Petition zur Umbenennung der Invalidenstraße
BITTE UNTERSCHREIBEN:
www.petitiononline.at/petition/invalidenstrasse/257
Mehr Information unter:
>> Projekte: Invalidenstrasse
"Theater der Unterdrückten" - Weltkarte (Gruppen und Organisationen weltweit)
>> zur Karte
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>> VALENTINSTAGSAKTION IN KOOPERATION MIT QUEERAMNESTY-ÖSTERREICH:
Schwule und Lesben trauen sich am Stephansplatz - Valentinstagsaktion von Queeramnesty und Theater der Unterdrückten
Am Valentinstag werden Schwule, Lesben und Transgender im Hochzeitsgewand am Stephansplatz Passant_innen
ansprechen und um den Segen für ihre Liebe und Trauung bitten. Ziel ist es, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.
Dabei soll über die rechtliche Situation von Schwulen, Lesben und Transgender in Österreich aufgeklärt werden.
Gleichzeitig wird über die Lage in anderen Ländern informiert. In 76 Staaten ist Homosexualität verboten, in sieben
Ländern droht Lesben und Schwulen wegen ihrer sexuellen Identität die Todesstrafe.
Die Valentinstagaktion wird von Queeramnesty mit der LGBTI/QUEER* Gruppe vom Theater der Unterdrückten-Wien veranstaltet.
Ort: Stock-im-Eisen (Stephansplatz/Graben), Wien
Zeit: 14. Februar 2012, 16.30 bis 18.30 Uhr
www.queeramnesty.at
>> Projekte: LGBTI/QUEER*
AKTUELLE TERMINE
>> TdU-Werkstatt
Start des Grundlehrgangs "Theater nach Augusto Boal"
an der Volkshochschule Meidling im November 2011
Dieser Grundlehrgang ist in erster Linie ein Methodentraining und kein Schauspielkurs. Techniken aus dem Schauspieltraining werden in Teilbereichen
aber immer wieder einfließen (Stimme, Körperausdruck, Umsetzung von Szenen). Die Workshopreihe richtet sich in erster Linie an PädagogInnen,
SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, Jugend- und AltenbetreuerInnen und alle, die mit Gruppen verschiedenster Ausprägung arbeiten und das im
Workshop Erfahrene eventuell noch während der Dauer der Workshopreihe umsetzen wollen. Supervision durch Mitglieder des TdU-Wien ist bei Bedarf
möglich. Für die Workshops sind schauspielerische Kenntnisse keine Voraussetzung! Die Module sind auch einzeln buchbar
Anmeldung unter:
office.meidling@vhs.at
>> Link: VHS Meidling "Lehrgang Theater nach Augusto Boal"
Modul I: Grundlehrgang des Theaters der Unterdrückten (04.-06.11.2011)
Modul II: Forumtheater (02.-04.12.2011)
Modul III: Zeitungstheater und Improvisation (13.-15.01.2012)
Modul IV: Unsichtbares Theater: Die Eroberung des Öffentlichen Raums (02.-04.03.2012)
Modul V: Legislatives Theater (30.03.-01.04.2012)
Modul VI: Jokertraining und die Dilemma Diskussionsmethode (04.-06.05.2012)
Modul VII: Interaktives Theater hautnah! - Abschlusspräsentation (01.-03.06.2012)
Forumtheater und Demokratie in Indien - Ein Buch von Sanjoy Ganguly - herausgegeben und Übersetzt von Birgit Fritz (2011)
Indische Theaterarbeit zwischen Marx und Vivekananda: Das Theater der Unterdrückten wurzelt im Lateinamerika der 1960er und 70er Jahre.
Es hat nicht nur vergangene Diktaturen erfolgreich überlebt, sondern meistert nun auch den Sprung ins 21. Jahrhundert. Das friedensfördernde,
demokratisierende »Menschenrechtstheater« wird aktuell auf allen Kontinenten und in vielen Ländern, von Singapur bis nach Kolumbien, praktiziert.
Die indische Theaterbewegung Jana Sanskriti und ihr Gründer Sanjoy Ganguly stellen dabei laut Augusto Boal (dem Begründer der Methode), die wichtigsten
außerbrasilianischen Exponenten dar. Mit einer direkten und informellen, jedoch sehr reflektierenden Art beschäftigt sich dieses Buch mit Fragen der Macht
und Hierarchie, Bildungsmodellen und Demokratie, sowie dem Verstehen und der Umsetzung einer performativen Ästhetik eines »Theater als Politik«, in einer
Zeit in der viele das Vertrauen in die Politik verloren haben.
Zwischen Marx und Vivekananda: Indische Theaterarbeit überbrückt Philosophien, Jahrhunderte und Kontinente.
Mit einleitenden Texten von Gerald Faschingeder, Birgit Fritz und dem englischen Herausgeber Ralph Yarrow.
mandelbaum verlag
herausgegeben in der Reihe „kritik & utopie“, ISBN: 978385476-605-6
Erscheinungstermin November 2011
>> Buchpräsentation
7. November 2011, 19.30 Uhr, Gaußplatz 11, 1200 Wien
Ab Herbst 2011 startet das TdU-Wien ein neues Projekt: Es soll eine Theatergruppe entstehen, die sich nur mit LGBT-Themen auseinander setzt.
Was wird dies neue Gruppe machen?
- Öffentlichkeitsarbeit in Form von Sichtbarkeit und Bewusstwerdung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und LGBTs in Österreich
- Bekämpfung von bestehender Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Identität
- Abbau von Homophobie und Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgenderpersonen
- Thematisierung und Bewältigung diverser Formen des Coming Out (Familie, Freunde, Beruf, Gemeinschaft, im Alltag, Sportvereine, …)
- Eintreten für gesetzliche Gleichstellung (Antidiskriminierungsgesetz, eingeschriebene Partnerschaften, …)
- Bekämpfung des „Scheuklappen-Denkens“, dem „Unsichtbar machen“ sowie Enttabuisierung der Homosexualität
- Vernetzung mit anderen thematisch nahestehenden Organisationen
Wie kann ich mitmachen?
>> Projekte: LGBTI/QUEER*
Anfragen und Anmeldung: miriam.sinzinger@tdu-wien.at
Ankündigungen zum Projekt auch auf: